Wo vorher vor allem ungenutzte Flächen waren, gibt es jetzt Platz zum Spielen, Gärtnern und Zusammensitzen. Möglich gemacht wurde die Umgestaltung durch die Förderung der Stiftung Diamant Software und durch viele helfende Hände aus dem Treffpunkt selbst.
Die Ideen für den neuen Außenbereich kamen dabei nicht von Erwachsenen am Schreibtisch, sondern direkt von den Kindern und Jugendlichen. Im Rahmen des Kinderparlaments sammelten sie Wünsche, diskutierten Möglichkeiten und entschieden gemeinsam, was angeschafft werden soll. Anschließend wurden die passenden Materialien und Möbel ausgesucht und bestellt.
Ein Ort zum Spielen, Gärtnern und Entspannen
Auf der ersten Terrasse entstand eine große Matschküche mit Wasserstation. Außerdem gibt es dort jetzt neue Aufbewahrungsmöglichkeiten für Spielsachen, die draußen genutzt werden können. Die zweite Terrasse wurde zu einem ruhigeren Bereich umgestaltet: mit einem Hochbeet für Kräuter und Gemüse sowie einer kleinen Chillerlounge zum Entspannen in der Sonne.
„Es war schön zu sehen, wie engagiert die Kinder und Jugendlichen ihre Ideen eingebracht haben und wie viel Eigeninitiative dabei entstanden ist“, sagt die Projektleiterin Veronika Lipinski. „Viele haben von Anfang an mit angepackt und waren stolz darauf, ihren Treffpunkt selbst mitzugestalten.“
Nach den Osterferien begann die praktische Arbeit. Gemeinsam wurden die Terrassen von Unkraut befreit, Möbel aufgebaut, Flächen vorbereitet und Pflanzen eingesetzt. Auch die Dekoration wurde gemeinsam ausgesucht. Dabei ging es nicht nur um ein schönes Ergebnis, sondern auch darum, Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen gemeinsam zu treffen.
Viele Hände haben mitgeholfen
Unterstützung bekam das Projekt auch vom Hausmeisterteam der GfS. Ohne diese Hilfe wären viele Arbeiten in der kurzen Zeit kaum möglich gewesen.
Am 30. April wurde der neue Außenbereich von den Kindern, Jugendlichen und den Mitarbeiterinnen gemeinsam mit dem Vorstand eingeweiht. Die Treffpunktsprecher durchschnitten gemeinsam das Band und eröffneten damit symbolisch ihren neugestalteten Treffpunkt.
Ein Platz, der weiter wachsen darf
Die neuen Terrassen sollen auch in Zukunft gemeinsam weiterentwickelt werden. Das Hochbeet wird in den kommenden Monaten bepflanzt und gepflegt, die Chillerlounge soll im Sommer zum festen Treffpunkt werden. Vor allem aber bleibt der Außenbereich ein Ort, den die Kinder und Jugendlichen selbst geprägt haben — und auf den sie mit Recht stolz sein können.







