Für die Kinder war es vor allem ein Nachmittag voller Musik, Spiel und Entdeckungen. Für die Einrichtung selbst markierte die Eröffnung einen wichtigen Schritt: Mit dem Kinderhaus Wunderland sind die bislang auf zwei Standorte verteilten Angebote des ehemaligen Kinderhaus „Die kleinen Strolche“ an einem gemeinsamen Ort zusammengeführt worden.
Bei der offiziellen Begrüßung erinnerte GfS-Vorstandsvorsitzender Thomas Brandauer an die Entwicklung der Einrichtung. Die Wurzeln reichen bis ins Jahr 1988 zurück, als die damalige Elterninitiative „Die kleinen Strolche“ ihre Arbeit aufnahm. Über verschiedene Stationen und Erweiterungen entstand daraus die heutige Einrichtung der GfS.
„Mit dem Kinderhaus Wunderland eröffnen wir nicht nur einen neuen Standort, sondern schaffen einen Ort zum Wachsen, Spielen und Entdecken“, sagte Thomas Brandauer. Das neue Gebäude bietet Platz für bis zu 95 Kinder in fünf Gruppen.
Gemeinsam ein Wunderland gestalten
Auch die Einrichtungsleiterinnen Renata Sajda und Claudine Aristodemou-Hartmann blickten auf die vergangenen Monate zurück. Sie beschrieben die Eröffnung als einen Tag, auf den das Team lange hingearbeitet habe.
„Das Wunderland ist in kurzer Zeit zu einem Ort voller Leben, Gemeinschaft und Geborgenheit geworden“, sagte Renata Sajda.
Der Name der Kita wurde gemeinsam mit Kindern, Eltern und dem Wunderland-Team entwickelt. „Dieser Name vereint für uns alles, was uns wichtig ist: Neugier, Fantasie, viele kleine und große Entdeckungen und Räume, die zum Forschen und Kreativsein einladen“, erklärte Claudine Aristodemou-Hartmann. Auch die Gruppennamen orientieren sich an diesem Gedanken und greifen die fantasievolle Ausrichtung der Einrichtung auf.
Musik, Zauberei und viele Begegnungen
Nach dem offiziellen Teil stand das gemeinsame Feiern im Mittelpunkt. Die Kinderband „Die schiefe Bahn“ sorgte für Stimmung, eine Zauberin begeisterte die jungen Gäste, und an verschiedenen Spielstationen konnten die Kinder das Gelände erkunden. Eine Fotobox bot Gelegenheit, Erinnerungen an den Tag festzuhalten.
Viele Familien nutzten außerdem die Gelegenheit, die neuen Räume kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Für das leibliche Wohl war mit einem Buffet sowie einem Bratwurststand gesorgt.
Zu den Gästen der Eröffnungsfeier gehörten neben den Familien, Kolleginnen und Kollegen auch der GfS-Aufsichtsratsvorsitzende Thomas Seidenberg, der GfS-Vorstandsvorsitzende Thomas Brandauer, die ehemalige Fachbereichsleitung Claudia Köhler, die Bielefelder SPD-Ratsfrau und Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses Regine Weißenfeld, Bielefelds Sozialdezernent Ingo Nürnberger, Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik und der Verwaltung sowie der am Bauprojekt beteiligten Unternehmen.
Mit der Eröffnung des Kinderhauses Wunderland ist ein neuer Ort für Kinder und Familien in Brackwede entstanden – und gleichzeitig ein neues Kapitel in der Geschichte einer Einrichtung, die seit Jahrzehnten Teil der Bielefelder Kita-Landschaft ist.











