Die persönlichen Ehrungen fanden in gemütlichem Rahmen bei einem Frühstück in den Besprechungsräumen statt. Die Fachbereichsleitungen Nina Alhäuser und Thorsten Buick sowie der Vorstand würdigten die Mitarbeitenden mit persönlichen Ansprachen, Blumen und kleinen Aufmerksamkeiten. Insgesamt blicken die Jubilare auf beeindruckende 820 Jahre Berufserfahrung zurück – ein Zeugnis ihres Engagements und ihrer Treue. In allen fünf Fachbereichen wurden Jubilare geehrt. Exemplarisch werden hier Highlights aus den Ehrungen im November des Fachbereichs Beratung & Betreuung sowie Teilhabe & Assistenz hervorgehoben.
Langjährige Mitarbeitende aus dem Individuellen Service für Menschen mit Behinderung (ISB)
Seit drei Jahrzehnten ist Nils Mellenthin ein fester Bestandteil des Individuellen Service für Menschen mit Behinderung (ISB) der GfS. 1993 wurde er von Friedrich Hitzemann eingestellt und begann seine Arbeit mit einem Kunden, den er über 25 Jahre lang betreute, bis zu dessen Tod. Dieser langjährige Einsatz und die enge Beziehung zu seinem Klienten haben Mellenthin geprägt – und auch der Verlust dieses treuen Weggefährten bleibt ihm noch immer in Erinnerung. Heute betreut er erneut nur einen Kunden und schätzt insbesondere den Beziehungsaspekt seiner Arbeit. Nach einer Umschulung vom Maler- und Lackiererberuf zur Pflege entschied er sich für den Quereinstieg in die Arbeit mit Menschen mit Behinderung. „Bei meiner Arbeit liebe ich es, nah am Menschen zu sein. Ich mag es, für andere da zu sein und die Gespräche mit meinen Kunden“, sagt Mellenthin und betont, wie wichtig ihm die enge Verbindung zu seinen Klienten ist. In seiner Freizeit ist er genauso engagiert: Mit seinem Fiat 1100 L Millecento von 1952 unternimmt er Oldtimer-Fahrten und legt in seinem Keller Platten für Partys mit Musik aus den 60er- bis 90er-Jahren auf. Ein Leben mit viel Herz, sowohl in der Arbeit als auch im Privatleben.
Claudia Achterberg ist seit 20 Jahren bei der GfS tätig und hat in verschiedenen Bereichen wertvolle Erfahrungen gesammelt. Ihre berufliche Laufbahn führte sie vom Familienunterstützenden Dienst (FuD) über den Mobilen Sozialen Dienst (MSD) und die Pflege zum ISB. „Ich arbeite gerne mit Erwachsenen, auch wenn ich in meiner Freizeit gerne Zeit mit meinen Enkelkindern verbringe“, erzählt sie lächelnd. Achterberg engagierte sich zudem 12 Jahre im Betriebsrat und schätzt die Vielseitigkeit ihrer Arbeit. „Es ist erfüllend, Menschen im Alltag zu begleiten und ihre Bedürfnisse zu verstehen.“
Jubilare aus dem Betreuten Wohnen, den Wohnräumen und der Pension Plus
Seit 25 Jahren arbeiten Frauke Struwe, Britta Sonnenberg, Anke Tzschoppe und Birgit Theil nun schon bei der GfS. Sonnenberg startete ihr Berufsleben dann zunächst im Drogenpavillon, der sich damals am Hauptbahnhof befand – dort, wo jetzt das Cinemaxx steht. Dann wechselte sie zu LebensRäume e.V. – seit 2009 Teil der GfS. Die Unterstützung von drogenabhängigen Klienten hat Sonnenbersg mit viel Engagement bei der GfS implementiert. Bis heute macht ihr die Arbeit „sehr, sehr viel Spaß“. Sie schätzt besonders, dass „man nie weiß, was einen erwartet und man immer wieder dazu lernt“. Mit ihrem Ehemann, der bereits verrentet ist, macht sie gern Urlaub und freut sich, dass die GfS ihr bei der Planung so viel Flexibilität bietet.
Die Freiheiten der Gestaltung ihrer Arbeit schätzt auch Sylvia Fengler sehr. Sie ist seit 15 Jahren bei der GfS tätig und hat neben ihrer Berufstätigkeit vier Kinder großgezogen. „Woanders hätte ich das so nicht machen können“, freut sie sich.
Birgit Theil, die sich früher ein Büro mit Anke Tzschoppe teilte, schätzt besonders die gute Atmosphäre im Fachbereich und das Miteinander im Team.
Dank und Ausblick
Bei den Ehrungen spürt man, die Mitarbeiterschaft zeichnet sich durch ihr großes Engagement, ihre Leidenschaft für die Arbeit mit Menschen und ihre tiefe Verbundenheit in ihren Teams und mit der GfS aus. Vorstand Miriam Stock hob die Bedeutung des Engagements und der Erfahrung der Mitarbeitenden hervor und der Vorstandsvorsitzende Thomas Brandauer gratulierte Victoria Heidbreder zum 5-jährigen Jubiläum als „zukünftige Kandidatin für ein 40-jähriges GfS-Jubiläum“. Sie begann als FSJlerin in der Kontaktstelle und ist nun stellvertretende Teamleitung in der Pension Plus. Die Mischung aus erfahrenen Mitarbeitenden und jungen Talenten stellt die fachliche Arbeit sicher und das gute Miteinander bewegt die Menschen bei der GfS zu bleiben. Die Leidenschaft unserer Mitarbeiterschaft macht die GfS zu etwas Besonderem. Darauf sind wir stolz und sagen „Danke“!
Mit insgesamt 820 Jahren Berufserfahrung, die über das ganze Jahr gewürdigt wurden, beweist die GfS, dass langjähriges Engagement und enge Zusammenarbeit einen unschätzbaren Wert für die soziale Arbeit darstellen. Neben unserem Super-Jubilar, Reinhard Walter-Krukewitt aus dem Betreuten Wohnen, den wir bereits im Februar interviewt haben, feiern wir bei der GfS zahlreiche langjährig aktive und engagierte Kolleginnen und Kollegen.
Ihr Jubiläum in der GfS feiern in diesem Jahr:
45 Jahre: Reinhard Walter-Krukewitt
30 Jahre: Daniel Heggemann, Nils Mellenthin, Stefan Muschiol
25 Jahre: Heike Hantel, Martina Hemmen, Thomas Krömker, Frank Pellmann, Britta Sonnenberg, Birgit Theil, Anke Tzschoppe, Frauke Struwe
20 Jahre: Claudia Achterberg, Corinna Chera, Ralph Födisch, Robert Funke, Ursula Kanitz, Michael Stößer
15 Jahre: Mirija Agalliu, Mehtap Akkaya, Ilkay Aksu, Marcus Brügge, Knut Brüggemann, Frauke Büker, Stefanie Donath, Meike Diering, Frauke Dustmann, Sylvia Fengler, Serkan Kandur, Petra Langer, Annette Linnemann, Kerstin Maass, Merilin Meljnikov, Ralf Nix, Fadime Polat, Barbara Schmidt, Monique Schlüter, Norbert Teichert, Marie-Luise Thielemann, Anja Thomalla, Meike Utpadel, Tanja Wessel, Ina Wösthoff, Nina Zubert







