Beratung in der Krise nun vor allem über Telefon und Video

07.04.2020

"Die Sorge, an Covid-19 zu erkranken, betrifft uns alle. Manche haben aber Mühe, sich von der Flut negativer Nachrichten nicht überrollen zu lassen", sagt Kerstin Münder, Leiterin des Fachbereichs Beratung der Gesellschaft für Sozialarbeit (GfS), "gerade Menschen, die wenig psychische Stabilität besitzen, können die ständigen negativen Nachrichten und Zukunftsszenarien manchmal nicht gut bewältigen". Das Virus und die Einschränkungen, die dafür sorgen sollen, dieses einzudämmen können zu Angst um geliebte Menschen, finanziellen Sorgen, Belastungen in der Familie und Leiden unter Isolation führen.

In einer solchen Situation kann es hilfreich sein, sich unbürokratisch und unkompliziert Hilfe und Unterstützung in einer Beratungsstelle zu holen. Die Beratungsdienste der GfS umfassen den Psychologischen Beratungsdienst (PBD) in der Marktstraße und die beiden Beratungsstellen in den Freizeitzentren Stieghorst und Baumheide (in Kooperation mit der AWO), die Einzel-, Familien- und Sozialberatung anbieten.

"Wir bleiben weiter für die Ratsuchenden da", sagt Kerstin Münder, "allerdings müssen auch wir uns den geänderten Bedingungen anpassen". Ratsuchende können telefonisch, per Online-Beratung und neuerdings auch per Video-Beratung –über eine sichere Plattform – Hilfe bei psychosozialen und psychologischen Fragen erhalten. "Die Video-Beratung bietet die Möglichkeit, noch einmal direkter mit den Ratsuchenden in Kontakt zu treten als das beim Telefonieren der Fall ist", erläutert Christiane Faist, stellvertretende Leiterin des Fachbereichs. Für die Video-Beratung und  Telefonberatung können Interessierte sich telefonisch in den Beratungsstellen anmelden.

Psychologischer Beratungsdienst: 0521-132415

Beratungsstelle Baumheide: 0521 557 627 50

Beratungsstelle Stieghorst: 0521. 55 75 74 21

 

 

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