Gespannt auf die Ziehung: Gleich wird bekannt, wer bei der Tombola gewonnen hat.

Die Hüpfburg ist ein Anziehungspunkt.

Bullriding: Möglichst lange oben bleiben.

Informieren: Diese Kids schauen sich Infotafeln im Aktionszelt an.

Großes Engagement an der Buswendeschleife

09.07.2019

Auf den ersten Blick ist alles wie immer: Reiten auf dem elektrischen Bullen, Zuckerwatte, Popcorn, Bratwurst, Verlosung, Glücksrad oder auch die Hüpfburg: Das jährliche Sommerfest an der Buswendeschleife im Oberlohmannshof verfügt über ein Gerüst, das seit Jahren stabil ist. Das Fest vor allem für Kinder lebt davon, dass verschiedene Akteure im Stadtteil für einen Nachmittag zusammenfinden und ein Angebot schaffen.

Neben dem Treffpunkt Oberlohmannshof der GfS sind auch wieder "Spielen mit Kindern" und der Umweltbetrieb beteiligt, auch die GfS-Kitas in Jöllenbeck, Sternsegler und Weltenbummler, beteiligten sich mit einem Schminktisch und Hilfe beim Kuchenverkauf.

Neues gibt es in diesem Jahr allerdings auch. Die Stadtteilkonferenz ist mit einem Aktionszelt zum Thema Zivilcourage vor Ort, mit Beate Köhler, der Leiterin des städtischen Familienzentrums in Jöllenbeck und Anke Muche, Schulsozialarbeiterin in der Grundschule Dreeker Heide, sind auch zwei Vertreterinnen der Stadtteilkonferenz ansprechbar. Im Zelt sind Fotos, Texte und Zeichnungen von Kindern des Treffpunkts Oberlohmannshof, des Offenen Ganztags Dreeker Heide und des Waldschlößchens zu sehen. Sie zeigen, wie sich die Kinder mit den großen Themen Mobbing, Zivilcourage und sozialem Verhalten allgemein auseinandersetzen.

Erstmals ist auch das Jöllenbecker Integrationsprojekt Jürek mit einer eigenen Tombola vor Ort. Die Wohnungsgesellschaften Vonovia und Grand City Property haben das Fest auch in diesem Jahr finanziell unterstützt. Grand City Property ist dieses Mal zudem mit einem Stand vertreten, der für kleines Geld Kuchen verkauft.

Direkt nebenan ist der große Stand mit Kuchen, Waffeln, und internationalen Speisen, der von Ehrenamtlichen betreut auch ehrenamtlich bestückt wurde, Anwohnerinnen hatten sich dafür ins Zeug gelegt und zu Hause gebacken oder gekocht. "Das Engagement ist schon außergewöhnlich und zeigt, dass sich die Menschen durchaus mit ihrem Quartier verbunden fühlen, auch wenn es hier häufiger Mieterwechsel gibt", sagt Heinz Kirchner, Leiter des Treffpunkts Oberlohmannshof. Besonders erwähnt er einige ehemalige Praktikant*innen, namentlich Sabrina und Andreas. Ihr Praktikum ist längst zu Ende, aber die Verbundenheit weiter da. "Die haben richtig malocht, von 10 Uhr vormittags bis kurz vor Mitternacht", sagt Heinz Kirchner. So viel Zeit ist nötig, um das Fest auf- und auch abzubauen.

Das bunte Treiben bei gutem Wetter ist längst eine schöne Tradition geworden. Sie macht eine Menge Arbeit, lohnt sich aber, weil das Angebot ein Höhepunkt im Kalender der Menschen im Stadtteil ist.

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