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Stadtteilbüro Sieker | Greifswalder Straße 17, 33605 Bielefeld-Sieker

»Wir sind für Sie da!« Stadtteilbüro Sieker Mitte

Das Stadtteilbüro steht auf dem Gelände einer ehemaligen Gärtnerei an der Greifswalder Straße. Der komplett sanierte Kotten bietet Platz für Büros und Versammlungsräume. Für die GfS ist Heidi Kleinehagenbrock vor Ort. Die Quartiersbetreuerin hatte bereits zuvor viele Kontakte im Stadtteil: Schon in den 1990ern leitete sie ein Sozialbüro der GfS in Sieker-Mitte. Sie plant und organsiert, sie berät und spricht mit den Bewohnern.

Die Bewohner des Stadtteils zu beteiligen, ist eine wichtige Säule des Programms. Viele Menschen im Quartier leben in Hochhäusern, viele müssen mit einem geringen Einkommen auskommen. Die meisten Bewohner sind Migranten, sie kommen aus über 100 verschiedenen Nationen, vorwiegend aus der ehemaligen Sowjetunion, dem Irak und der Türkei.

Ziele, Struktur und Angebote behandelt eine Steuerungsgruppe, die regelmäßig zu einem Jour fixe zusammen kommt. Bei diesen Gesprächsrunden sitzen die GfS und der Wohnbund NRW als Quartiersbetreuer, das Bauamt und das Sozialdezernat der Stadt Bielefeld zusammen und stimmen sich über weitere Vorhaben ab.

Beteiligung wird groß geschrieben
Ein wichtiges Ziel des Programms Soziale Stadt ist es, die Bewohner aus Sieker-Mitte stärker zu beteiligen. ihnen eine direkte und gewichtige Stimme vor Ort zu geben.

In Mieterversammlungen geht es darum, Verbesserungen an den Gebäuden und in ihrem unmittelbaren Umfeld vorzuschlagen. Diese werden an die Vermieter weitergeleitet.

Ein Bewohnerrat soll das Wissen und die Meinungen der Bewohner im Stadtteil bündeln. Er ist ein öffentliches Gremium, in dem sich Menschen aus dem Stadtteil treffen und sich für ihre gemeinsamen Anliegen einsetzen.

Gewählte Vertreterinnen und Vertreter des Bewohnerrates sind Teil der Stadtteilkonferenz. Die ist bereits seit Jahren in Sieker fest etabliert. Vereine, Schulen, Kitas, sachkundige Bürger und Politiker der Bezirksvertretung Stieghorst sind beteiligt.

Die Beteiligung fließt ein beispielsweise in infrastrukturelle Verbesserungen. So wurden die Ideen und Vorschläge der Mütter und Kinder der beiden Kitas eingeflochten, als die beiden Spielplätze direkt neben der Kita Stralsunder Straße und am Delgenkamp im umgestaltet wurden.

Quartiershelfer verbessern das Aussehen
Im Rahmen des Programms sind vier Quartiershelfer angestellt. Sie werden tariflich bezahlt. Ihre Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass sich das Aussenbild des Stadtteils weiter verbessert. So sammeln sie beispielsweise Müll oder entfernen Unkraut. Sie sollen Vorbild sein für die Bewohner, sich ebenfalls stärker im öffentlichen Raum des Quartiers zu engagieren.

Ziele der Stadtteilbetreuung Sieker-Mitte:

  • die Lebensqualität im gewohnten Umfeld erhöhen
  • Verantwortlichkeit der Menschen vor Ort für ihren Stadtteil stärken
  • das soziale und kulturelle Miteinander fördern
  • Ausbildung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die Familien bei Bedarf mit den Hilfseinrichtungen vor Ort und in der Stadt verbinden
  • vielfältigere kulturelle Angebote für Jugendliche etablieren, etwa durch vermehrte Musik- und Kunstangebote besonders im Jugenhaus Sieker des Sozialdienstes Katholischer Frauen (SKF)
  • Sprachkompetenz der Kinder und Jugendlichen, aber auch der Erwachsenen fördern. Dafür werden zweisprachige Bücher zur Verfügung gestellt
  • die Integration durch Sportangebote fördern.

Kontakt: Stadtteilbüro Sieker:

Heidi Kleinehagenbrock
fon: 0171 3151350, E-Mail: heidi.kleinehagenbrock@hotmail.de