Zehn Jahre Kinderhaus Am Alten Dreisch

 

Rund 100 Kinder feierten am Samstag, 22. August, gemeinsam mit ihren Eltern und den Erzieherinnen das zehnjährige Bestehen des Kinderhauses Am Alten Dreisch. 1999 ging das Haus in die Trägerschaft der GfS über.

 

In den 1950er Jahren hatte die katholische Kirche das Gebäude mit dem großzügigen Aussengelände direkt am Hang des Teutoburger Waldes gebaut und nutzte es als Kindergarten und für Gottesdienste. Ende der 1960er Jahre übernahm es die Stadt Bielefeld, die dort Tages- und Hortgruppen für Kinder einrichtete.

 

Bei den Feierlichkeiten am Samstag strahlte nicht nur die Sonne, auch das Haus leuchtet nun in hellem Gelb. In den vergangenen Monaten bekam das Kinderhaus in Stieghorst eine neue Heizungsanlage und eine Aussendämmung. Als die GfS das Gebäude vor zehn Jahren übernahm, gab es einen riesigen Investitionsstau, der in den vergangenen Jahren nach und nach abgebaut wurde.

 

Die Jubiläumsfeier nutzte die GfS zugleich auch für eine Stabsübergabe: Frank Horn, der das Haus seit 1999 leitete, übergab ihn an Petra Mielke. Sie übernimmt nun die Leitung, Frank Horn ist künftig als Fachbereichsleiter der GfS für Kinder und Jugendliche zuständig.

 

Seit dem vergangenem Jahr bietet das Kinderhaus auch eine Gruppe für Unter-Drei-Jährige und deckt mit seinen Angeboten nun die ganze Kindheit ab. „Das war immer unser Ziel: Ein Haus, in dem die Kinder von klein auf bis weit in die Schule hinein begleitet werden“, erklärt Frank Horn. Dies ist nun Wirklichkeit geworden.

 

Das Kinderhaus sei ein Ort, an dem sich Kinder wohlfühlen, gefördert werden und sich entfalten können, betont Uwe Reeske, Geschäftsführer der GfS. „Und das Kinderhaus steht für Solidarität“, fügt er an, „alle Mitarbeiter können sich immer darauf verlassen, dass die Eltern ihnen den Rücken stärken“.

 

Die Elternsolidarität zeigte sich auch beim Jubiläumsfest: Das üppige Büffet mit Salaten und Kuchen wurde von den Eltern gestiftet. Eine Hüpfburg, Schminken, Dosenwerfen waren nur einige der Mitmachangebote. Die Kinder hatten ihren Spaß. Die größte Attraktion war der Clown Arthur. Mit seiner Show brachte er die Kinder zum Lachen und schaffte es immer wieder spielend, sie zum mitmachen zu animieren. Auch die Eltern durften sich nicht sicher sein, vom Clown auf die Bühne gebeten zu werden.