Spiel- und Sportfest trotz großer Hitze
Am Samstag, 3. Juli 2010, fand das zweite trägerübergreifende Spiel- und Sportfest für Bielefelder Grundschulkinder auf der Königsbrügge statt. Nach der erfolgreichen Erstauflage im vergangenen Jahr begrüßten die GfS, die Arbeiterwohlfahrt (AWO), die Falken und weitere Träger von Offenen Ganztagsschulen, Horten und Stadtteiltreffpunkten in Bielefeld rund 600 Kinder. 30 Mannschaften traten bei einem Kleinfeldfussballturnier in zwei Altersklassen an. Außerdem hatten die Kinder selbst ein buntes Bühnenprogramm auf die Beine gestellt. Beliebt war dabei wie schon im vergangenen Jahr der Tanz: Teilweise übten die Kinder ein halbes Jahr an ihren Choreografien.
Im vergangenen Jahr tobten heftige Regenschauer über die Radrennbahn, den damaligen Veranstaltungsort. In diesem Jahr war es sehr heiß, das Thermometer kletterte auf 36 Grad. So kam es kurzfristig auch zu einigen Absagen. Doch die meisten Kinder trotzten der Hitze. Auf kleinen Feldern spielten sie zweimal zwölf Minuten Fußball. Die Gewinnerteams erhielten wertvolle Preise, gespendet von der Stadtwerke-Stiftung. Deren Vorsitzender Hans Hamann, der auch die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen hatte, überreichte persönlich die Preise für die drei besten Teams der Sechs- bis Achtjährigen. „Zu unseren Stiftungszielen gehört die Bewegungsförderung von Kindern. Das gelingt mit diesem Projekt sehr erfolgreich“, freute sich Hans Hamann. Über den Hauptpreis, einen Tag im Ishara-Erlebnisbad für die ganze Familie, freuten sich die Kinder des Stadtteiltreffpunkts Stapelbrede, die sich im Endspiel durchsetzen konnten. Bei den Acht- bis Zehnjährigen gewann die OGS der Diesterwegschule.
Abkühlung versprach ein Rasensprenkler, das spritzende Naß war wetterbedingt eine der Hauptattraktionen. Trinken, trinken, trinken, dies stand bei Allen im Vordergrund. So erhielten alle teilnehmenden Kinder einen persönlichen Becher, mit dem sie am Getränkestand kostenlos Mineralwasser erhielten. Nicht nur die Hitze, auch die Fußball-Weltmeisterschaft beeinflußte das Spiel- und Sportfest. So trat um 16 Uhr die deutsche Nationalmannschaft gegen Argentinien an, entsprechend wurde das Programm so verkürzt, dass alle pünktlich vor den Empfangsgeräten sitzen konnten.
„Wir haben uns sehr gefreut, dass trotz der Hitze so viele Kinder teilgenommen haben“, erklärt Frank Horn, stellvertretender Geschäftsführer der Gesellschaft für Sozialarbeit e.V. (GfS), einer der Intiatoren des Festes. Kirsten Hopster, Fachbereichsleiterin der AWO, formuliert schon einen Wunsch für das nächste Jahr: „24 Grad und trockenes Wetter“.












