Noch stärker in den Stadtteilen
Am Samstag, 29. Mai, war die Ravensberger Spinnerei fest in GfS-Hand. Zahlreiche Mitarbeiter versammelten sich dort, um zu diskutieren, wie sich die GfS vor allem in den Stadtteilen noch stärker aufstellen kann. "Die große Beteiligung ist ein starkes Signal für unseren Entwicklungsprozess", freute sich Geschäftsführer Uwe Reeske. Die Stimmung war gut beim Open Space-Tag: Eine angenehme Moderation, ein leckeres Mittagessen und eine grüne GfS-Umhängetasche, die alle Anwesenden mitnehmen konnten, sorgte sicherlich auch dafür.
Bereits heute ist die GfS stark in den Stadtteilen. Sie unterstützt dort mit zahlreichen Einrichtungen und ambulanten Angeboten Menschen, die Hilfe benötigen. Ausbaufähig ist hingegen noch die Zusammenarbeit der Fachkräfte in den Stadtteilen mit den jeweils anderen Fachbereichen, insbesondere den ambulanten Diensten.
Vormittags diskutierten die Anwesenden in Arbeitsgruppen, die sich entlang der Landkarte Bielefelds bildeten: Zu jedem Stadtbezirk fand sich so eine Arbeitsgruppe zusammen. Bei der Vorstellung der Arbeitsgruppen-Ergebnisse wurde deutlich, dass die Mitarbeiter wünschen, stärker innerhalb der GfS zusammenzuarbeiten und sich dabei mit den Angeboten der anderen Fachbereiche zu vernetzen. Nachhaltige Kooperationen benötigen jedoch eine Systematik. Diese zu entwickeln, ist einer der Arbeitsaufträge, den die Geschäftsführung bei diesem Open Space erhielt.
Betont wurde jedoch auch, dass sich die verstärkte Kooperation die vorhandenen Ressourcen berücksichtigen müsse. Die GfS ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen, die Strukturen wurden durch geänderte Fachbereiche teilweise neu aufgestellt. Der Entwicklungsprozess ist im vollen Gange.
Bereits im vergangenen Jahr fand ein Open Space der GfS statt. Die Ergebnisse wurden in einen Handlungsplan übersetzt, der insgesamt 36 Punkte umfasst. Einige davon konnten bereits in die Praxis übertragen werden. So wird aktuell das interne Informationssystem mit Hilfe einer neuen Server-Struktur digital so vernetzt, dass auch alle Mitarbeiter in den Stadtbezirken eingebunden sind. Verwaltungsabläufe werden so einfacher, mit Hilfe des Computer-Netzwerkes soll aber auch der Informationsfluss und der fachliche Austausch weiter verbessert werden.
Szenen eines bewegten Tages: Angeregte Diskussionen an vielen Orten.
Auch wenn es sein Gesicht auf dem Bild nicht zwingend verrät: Moderator Heiner Ellebracht war entzückt über den guten Gesprächsfluss (Bild rechts, zweites von unten). Auch der Vorstandsvorsitzende Johannes Hausmann mischte sich in die Diskussionen ein (Bild links unten).












