GfS feiert 25-jähriges Jubiläum
Die Bielefelder Gesellschaft für Sozialarbeit (GfS) besteht in diesem Jahr seit einem Vierteljahrhundert. Am 17. Mai feierte die GfS ihr Jubiläum mit einem großen Fest rund um den Sitz Am Zwinger.
Am 17. Mai regnete es unterunterbrochen. Dennoch kamen über 300 Menschen zum großen Jubiläumsfest am Sitz der GfS. „Wir waren sehr erfreut über die rege Teilnahme. Und trotz des schlechten Wetters hatten alle ihren Spaß“, freut sich Uwe Reeske, Geschäftsführer der GfS. Im Café Komm der GfS gab es Kaffee und Kuchen. Draußen auf der Bühne traten vor allem Kinder auf, die die Angebote der GfS nutzen. Die GfS ist in vielen Stadtteilen mit Stadtteiltreffpunkten fest verankert. Dort treffen sich Erwachsene, die GfS betreut dort aber auch viele Kinder. Diese zeigten beim Fest, was sie können. Abgerundet wurde das Programm durch den Clown Artur aus Berlin, eine Tombola und Live-Musik mit der Band Allright now aus Bielefeld.
1983 gegründet, arbeiten heute rund 380 Menschen in der GfS und bieten verschiedene soziale Dienstleistungen an. Die GfS übernahm damals die sozialen Dienste des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes (DPWV). Anfangs arbeitete die GfS noch mit vielen Zivildienstleistenden und Ehrenamtlichen, heute sind es fast ausschließlich ausgebildete Fachkräfte, die sich um Menschen mit Behinderungen, Senioren, Kinder und Jugendliche kümmern. Auch die deutsche Gesellschaft hat sich im Laufe der vergangenen Jahrzehnte verändert. „Wir müssen feststellen, dass die Kluft zwischen Arm und Reich größer geworden ist. Und wir sehen, dass auch die Schere zwischen gesunden und kranken Menschen auseinandergeht“, sagt Johannes Hausmann vom Vorstand der GfS. Die GfS als soziales Dienstleistungsunternehmen trägt mit seinen Angeboten vor Ort dazu bei, diese Kluft zu verringern.



