Jung und Alt feierten gemeinsam ihren Stadtteil
Ein vielstimmiger russischer Chor, der melancholische Lieder aus der Heimat erklingen ließ, gehörte genauso zum großen Stadtteilfest in Sieker wie zehnjährige Hip-Hoper, die auf der Bühne für wahre Begeisterungsstürme im Publikum sorgten. Rund 1.000 Besucher kamen am Sonntag Nachmittag rund um das Eva-Gabler-Haus in Sieker zusammen, um ihr Fest zu feiern.
Vom Bezirksvorsteher Gerhard Henrichsmeier eröffnet und vom Stadtteilbüro Sieker und der Stadteilkonferenz organisiert, feierten die Bewohner von Sieker-Mitte. Seit Jahren findet das Stadtteilfest am Eva-Gabler-Haus statt, das über die Stadtteilkonferenz maßgeblich an der Vorbereitung beteiligt ist – ebenso wie die GfS, der Sozialdienst Katholischer Frauen, die Kitas Stralsunder Straße und Butterkamp, die Schulsozialarbeit Stieghorst und das Jugendhaus Elpke.
„Das Angebot spiegelt das wieder, was kulturell im Stadtteil passiert“, erklärt die Quartiersbetreuerinnen Heidi Kleinehagenbrock von der Gesellschaft für Sozialarbeit (GfS).
Über vier Stunden zeigten Gruppen aus dem Stadtteil auf der Bühne, was sie können. Moderiert vom Berliner Clown Artur, traten unter anderem eine tamilische Tanzgruppe und viele Gruppen aus den Kitas, Treffpunkten und Schulen aus dem Stadtteil auf. Rund um das Eva-Gabler-Haus fanden vor allem Kinder viele Attraktionen. Eine lange Rollrutsche, einen 20 Meter hohen Kran, an dem Kinder hochklettern konnten, Sumo-Ringer, Ponys, ein Zeichner, der Portraits malte, eine Malwerkstatt ausgerüstet mit richtigen Staffeleien, dies waren nur einige der vielen Höhepunkte. Ein gelungenes Fest, bei dem alle Bewohner des Stadtteils ein paar unbeschwerte Stunden erlebten.












