Der Verein Lebensräume kommt zur GfS

 

 

Der Verein Lebensräume e.V. kommt zum 1. Januar 2009 zur GfS. Der Verein bietet in Bielefeld ambulante Hilfen für Psychisch Kranke und Suchtkranke an, rund 370 Menschen nehmen zur Zeit die Angebote des Vereins wahr. Vor kurzem noch feierte der Verein sein 20-jähriges Bestehen, nun gibt er seine Eigenständigkeit auf.

 

Der Verein Lebensräume geht den Schritt, um sich für die Zukunft noch besser aufzustellen. "In Zukunft werden Hilfen aus einer Hand immer wichtiger", erklärt Niels Pörksen, Vorstandsvorsitzender des Vereins Lebensräume. Seit Sommer 2008 gilt das Prinzip des ›Persönlichen Budgets‹ in der Hilfelandschaft. Das Persönliche Budget ermöglicht Menschen mit einem Bedarf, etwa Suchtkranken, anstatt einer traditionellen Dienstleistung Geld oder Gutscheine zu erhalten. Sie können so selbst entscheiden, welcher Dienst oder welche Person die Hilfe erbringen soll, da sie die Sachleistungen oder Dienstleistungen als Kunde unmittelbar bezahlen können.

 

Die GfS bietet eine passende breite Palette von Hilfeleistungen. "Durch das Hinzukommen des Vereins Lebensräume sind wir in Zukunft noch breiter aufgestellt", erklärt Johannes Hausmann, Vorstandsvorsitzender der GfS. Die Angebote des Vereins Lebensräume bleiben auch unter dem Dach der GfS vollständig erhalten. Sie werden künftig in einem eigenen Fachbereich weitergeführt. "Das macht nicht nur strukturell, sondern auch inhaltlich viel Sinn", sagt Uwe Reeske, Geschäftsführer der GfS. Denn die Angebote der Lebensräume weisen viele Berührungspunkte mit den bisherigen der GfS auf.

 

Die GfS wird durch die Integration des Vereins Lebensräume weiter wachsen. Die Mitarbeiter des Vereines werden komplett übernommen. Damit sind ab Januar 2009 über 400 Menschen in der GfS beschäftigt. 3.000 Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen in Bielefeld werden dann von der GfS beraten, betreut, gepflegt und unterstützt.